Donnerstag, 31. Dezember 2015

[Rezension] Dein göttliches Herz versteinert






Autor: Kelly Keaton
Verlag: Arena
Seiten: 272
Preis: 14,99 €
Erscheinungsdatum: 01.01.2013
ISBN: 978-3-401-06783-4
Quelle: Arena Verlag


 

Als Ari zum ersten Mal in das verfallene
New Orleans kam, trieb sie nur eins an: der Wunsch zu wissen,
wer sie ist. Was sie entdeckte, übertraf ihre schlimmsten
Albträume. Mittlerweile spürt die Medusa-Tochter wie das Böse
in ihr immer stärker wird, und mit ihm wächst auch ihre Macht.
Eine Macht, die die Göttin Athene um alles in der Welt
Besitzen will und die Ari in größte Gefahr bringt.
Doch sie kennt keine Angst. Gemeinsam mit Sebastian
Begibt sich Ari in den Kampf gegen ihre größte Feindin.
Und dabei muss sie alles riskieren –
Auch die Liebe ihres Lebens.


Darüber geht‘s
Ari hat sich im Garden District gut eingelebt und geht nun auf die Presby, eine Schule für Vampire, Hexen und Halbgöttern. Doch selbst unter ihnen findet sie keine Akzeptanz. Verzweifelt versucht sie ihre Macht unter Kontrolle zu bekommen und das Versteck von Athene zu finden.
Als sie ihren Tempel findet, sieht sie wie ihr Vater grausam gefoltert wird. Überraschender Weise schickt Athene sie wieder nach Hause. Doch so schnell will Ari nicht aufgeben und findet ein anderen Weg in Athens Reich.
Es beginnt ein Kampf zwischen Ari und Athene, der nicht nur mit Waffen ausgetragen wird. Kann Ari alle die ihr lieb sind und New Orleans beschützen oder bricht sie zusammen?

Das denke ich
Ich war schon vom ersten Band begeistert und habe mich auf den zweiten Teil gefreut. Am Anfang bin ich nicht wirklich mit der Weiterführung warm geworden, doch das änderte sich schnell. Jetzt will ich nur noch wissen wie es weiter geht. ;)

Ich finde es total spannend, dass die Geschichte in New Orleans spielt, weil irgendwie fasziniert mich die Stadt auch wenn ich eigentlich nicht viel über sie weiß…. (Kann man ja noch ändern ;))

Genauso faszinierend wie die Stadt fand ich auch die Personen.
Ari war mir mit Abstand die Sympathischste, was wahrscheinlich daran lag, dass sie eine kleine Kämpferin ist und trotzdem verletzlich bleibt. Sie ist nicht kalt, unnahbar und abgestumpft, sie ist einfach noch Mensch.
Und sie konnte man ziemlich durchschauen, im Gegensatz zu Sebastian.

Sebastian ist eine mysteriöse Person. In einem Moment bin ich mir sicher, dass das zwischen ihm und Ari was wird, und im nächsten Moment, nicht mehr. Dazu ist er am Ende ziemlich mächtig, was ich zum Teil richtig cool finde, zum anderen Teil langweilig. Ich mein wenn jemand allmächtig ist, wo bleibt da der Spaß?

Von den Novem ist mir Michel, Sebastians Vater, am Liebsten. Er spielt nicht nur mit Ari und versucht sie als Waffe einzusetzen, sondern er kümmert sich ernsthaft um sie.

Die kleine Violet kommt für meinen Geschmack zu wenig vor. Ich finde sie einfach richtig süß. Verwirrend aber auch süß (mit ihrem Alligator im Arm *-*).

Ich könnte jetzt noch stundenlang irgendetwas Nettes über jede andere Person in dem Buch sagen, doch kommen wir zu Athene, die es geschafft hat mein Blick auf sie vollkommen zu ändern.
Mein Blick vor Dein göttliches Herz entflammt/versteinert:
Ich liebe griechische Götter. <3
Poseidon, Artemis, Athene, … ihr seid sooo toll. Darf ich auch ein Halbgott sein? ;)

Mein Blick nach Dein göttliches Herz entflammt/versteinert:
Wenn alle Götter solche Miststücke sind wie Athene, dann soll ihnen allen ein Gottesmörder über den Weg laufen. Zum Glück sind die Meisten schon tot. Warum kann Athene nicht auch tot sein? Bin ich froh, dass ich kein Halbgott bin.

Trotz Athene (oder wegen?) finde ich den zweiten Teil von Kelly Keaton umwerfend. Der Schreibstil einfach gut und die Story sowieso.
Ich brauch diesen dritten Teil und wenn er auf Chinesisch ist…. ;) Aber Englisch wäre besser.

Bewertung
Natürlich 5 von 5 Flügeln:

}{  }{  }{  }{  }{



Kommentare:

  1. Eine super Rezension!
    Du schaffst es immer wieder mein Interesse für Bücher zu wecken, und das als eingefleischter Nichtleser. Ich habe auch noch ein Buch daheim liegen, das ich langsam wirklich mal anfangen sollte...
    Das beste an der Rezension ist: Sie macht einfach Lust, das Buch am liebsten sofort in die Hand zu nehmen und es an einem Stück durchzulesen. Und du bringst deine eigene Meinung mit ein, ohne sie in den Vordergrund zu stellen, was der Rezension eine persönliche Note gibt. Es ist interessant zu sehen, wie es dir geht wenn du das Buch liest. Und deine Begeisterung für die griechische Mythologie kann man durchaus auch erkennen ;)
    Weiter so Seleea :)

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    1. Danke :)
      Ja dann fang mal an zu lesen. Mir hat ein Vögelei geflüstert, dass du das Buch bald wieder abgeben musst.;)

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